Am heutigen Mittwoch, dem 14.10.2026 fand die 15. Ordentliche Hauptversammlung der „An der Alten Försterei“ Stadionbetriebs AG statt.
Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft berichteten über die wirtschaftlichen Kennzahlen im Geschäftsjahr 2025/2026. Nach der im letzten Geschäftsjahr durchgeführten Kapitalerhöhung beträgt das Grundkapital der Stadionbetriebs AG knapp 31 Mio. Euro. Durch die Tilgung der letzten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnte die Eigenkapitalquote zum Stichtag von ursprünglich 91,2 auf nun mehr 97,5 % erhöht werden.
Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung lag dabei auf den aktuellen und künftigen Bauvorhaben rund um die Alte Försterei. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Sportfunktionsgebäudes, dessen Richtfest im April dieses Jahres gefeiert werden konnte, werden zum Jahreswechsel angestrebt. Der Trainingsplatz auf der Parkgarage konnte bereits in Betrieb genommen werden, die weiteren Trainingsflächen sollen im November folgen. Komplettiert werden soll das Trainingszentrum Alte Försterei im kommenden Jahr durch den Bau einer überdachten Zuschauertribüne und eines Greenkeeping-Gebäudes.
Über die aktualisierte Zeitschiene für die Stadionerweiterung wurde bereits auf der Mitgliederversammlung des 1. FC Union Berlin Anfang September informiert. Der 1. FC Union Berlin wird seine Heimspiele ab 1. Januar 2028 nicht mehr im Stadion An der Alten Försterei austragen.
Im Anschluss an die Generaldebatte zu den Berichten und den Themen der Tagesordnung gaben die Teilnehmer ihre Stimmen für die auf der Tagesordnung stehenden Beschlüsse ab. Neben der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat wurde beschlossen, dass der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2025/2026 in Höhe von EUR 81.125,15 mit dem bisherigen Bilanzverlust in Höhe von 2.658.223,12 verrechnet und als Bilanzverlust des Geschäftsjahres 2025/2026 in einer Gesamthöhe von EUR -2.577.097,97 ausgewiesen auf neue Rechnung vorgetragen wird.
